Royals: Nur noch ein Sieg zur Meisterschaft


Nur noch einen Sieg sind die Potsdam Royals von der sicheren Qualifikation für die Aufstiegs-Playoffs zur Nordstaffel der GFL entfernt.

Royals: Nur noch ein Sieg zur Meisterschaft
Potsdam Royals/Foto Stephan Partisch

Die Potsdam Royals schicken sich an mit einer Perfect Season die Meisterschaft der GFL2-Nordstaffel zu erreichen. Die Hamburg Huskies und Berlin Adler, einer von beiden geht wahrscheinlich aus der GFL-Nord in die Abstiegsrelegation, dürften aufgrund der Stärke der Royals schon zittern.

Am vergangenen Wochenende fertigten die Royals so auch die bisher guten Langenfeld Longhorns mit 69:20 (27:0, 14:6, 21:0, 7:14) ab. Überragend einmal mehr: Quarterback Jacob Tucker mit insgesamt 18 angekommenen Pässen für 441 Yards Raumgewinn und fünf Touchdowns. Den letzten Touchdown des Spiels lief der US-Amerikaner dann zweieinhalb Minuten vor dem Ende noch selbst ins Ziel.

Düsseldorf gewinnt Derby gegen Essen

Nach den beiden verlorenen direkten Duellen gegen Potsdam geht es für Düsseldorf Panther nur noch darum, die Saison zufriedenstellend ausklingen zu lassen. Niemand glaubt beim GFL-Absteiger mehr an gleich drei Ausrutscher der Royals in den letzten drei Spielen. Trotzdem war das Derby gegen die Assindia Cardinals für Düsseldorf nochmal ein Saison-Highlight. Vor allem, weil das Spiel dann auch noch souverän 47:7 (7:0, 20:7, 7:0, 13:0) gewonnen wurde.

Panther war vor allem im Laufspiel stark, allen voran Runningback Octavias McKoy, der zwei Touchdowns aufs Feld brachte und in 20 Läufen 260 Yards erreichte – unter anderem ein 90-Yard-Lauf im dritten Viertel zum 33:7. Auch Wide Receiver Brice Jacques Coquin erzielte zwei Touchdowns, Passgeber Zach Maynard warf den Ball dreimal erfolgreich in die Endzone.

Rostocker Siegesserie geht weiter

Im dritten Spiel der Nordstaffel bauten die Rostock Griffins Tabellenplatz drei aus. Beim 32:13 (0:6, 7:0, 12:7, 13:0) gegen die Bonn Gamecocks gelang dem Aufsteiger der fünfte Sieg in Folge. Die Bonner haben trotz der Pleite zwar noch immer vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze, dürfen sich aber nicht zu sicher fühlen. Die nächsten Aufgaben heißen: Potsdam Royals und Düsseldorf Panther, beide Spiele auswärts.

Am kommenden Wochenende ruht das Ei in der Nordstaffel. Dafür kommt es im Süden zu zwei Duellen. Die Wiesbaden Phantoms wollen mit einem Heimsieg gegen die Kirchdorf Wildcats das aufkeimende Abstiegsgespenst verscheuchen, die Ravensburg Razorbacks wollen ihrerseits beim Auswärtsspiel bei den Gießen Golden Dragons die Tabellenspitze ausbauen.

Wiesbadener Heimspiel unter schlechten Vorzeichen

Die Phantoms müssen im Spiel gegen die Wildcats dabei einen richtigen Schock verdauen. Zu Trainingsbeginn nach der dreiwöchigen Sommerpause haben die US-Amerikaner Preston Rabb (Quarterback) , Nicholas Reyna (Linebacker), Tyrell Blanks (Wide Receiver) und Davarous Shores (Defensive Back) allesamt dem Vorstand mitgeteilt, den Verein mit sofortiger Wirkung zu verlassen. Somit treten die Wiesbadener ohne die Spieler an, um die die Spielsysteme bisher aufgebaut waren.

Die Wildcats könnten diese konfuse Situation der Gastgeber nutzen und mit einem Auswärtssieg Platz zwei erobern und nochmal in den Titelkampf eingreifen. Selbstvertrauen bringen sie aus dem 37:6 (7:0, 6:0, 8:0, 16:6) in der Vorwoche gegen die Fursty Razorbacks mit. Im Spiel gegen Fürstenfeldbruck war Wide Receiver Kevin Stramm mit zwei Touchdowns der auffälligste Spieler gewesen.

Razorbacks wollen jetzt die Playoffs

Nach dem umkämpften 45:41 (7:14, 17:6, 14:7, 7:14)-Heimsieg gegen Widersacher Nürnberg Rams und der Rückeroberung der Tabellenspitze strotzen die Ravensburger nur so vor Selbstbewusstsein. Da soll das Auswärtsspiel beim Tabellenvierten, den Gießen Golden Dragons, kein Stolperstein sein.

Gegen Nürnberg hatten sich die Quarterbacks William Benson (Ravensburg) und Anthony Springer (Nürnberg) ein Offensivduell allererster Güte geliefert. Benson kam auf 3 Touchdown-Würfe und 231 Wurf-Yards, sein Gegenüber auf 4 punktebringende Pässe und 324 Yards Raumgewinn. Razorbacks-Passempfänger Michael Mayer war ebenso auf zwei Touchdowns gekommen Nürnbergs Simon Hild und sein Teamkollege und Runningback Lennies McFerren.

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