Cheerleading

Der Begriff setzt sich zusammen aus Cheer (Beifall, Klatschen) und Lead (Führen), es bedeutet also zum Beifall führen, motivieren.

Die ersten Cheerleader feuerten 1898 im Endspiel der University of Minnesota gegen Northwestern University das Publikum an, damals waren es ausschließlich Männer, sogenannte „yell captains“. Erst in den 20iger Jahren wurden dann nach und nach auch Frauen zugelassen. Damit erweiterte sich das reine Anfeuern auch auf tänzerische Einlagen.

In Deutschland gibt es sei Beginn des American Footballs in den Siebzigern auch Cheerleader, seit den 80 igern wurde es dann auch im Deutschland immer bekannter. Das erste deutschlandweit bekannte Cheerleaderteam kam vom damaligen Rekordmeister, die Düsseldorf Panther.

Mittlerweile gibt es in Deutschland zwei konkurrierende Verbände, welche parall die Meisterschaften austragen: Die Cheerleadervereinig Deutschland CVD, welche im AFVD organisiert ist www.c-v-d.info und den Cheerleading und Cheerdance Verband Deutschland E.V. www.ccvd.de.

Beim Cheerleading gibt es zwei Stilrichtungen:

  • das klassische Cheerleading mit den Anfeuerungsrufen, den Pyramiden und Stunts
  • das Cheerdance, bei welchem verschiedene Tanzstile im Mittelpunkt stehen

Dabei gibt es reine Mädchen / Frauen Gruppen oder gemischte Gruppen, sogenannte Co – Eds. Schon die Kleinsten können als Cheerleader anfangen, diese nennen sich Pee Wees, dann folgen die Juniors und die Seniors.

Hebefigur

Die wichtigsten Begriffe

Motions: bestimmte Arm – und Körperbewegungen
Chants: kurze Sprechgesänge, die meistens 3 mal wiederholt werden
Cheer: Kombination aus Sprechgesang und Tanz ohne Wiederholungen. Diese dauern länger als die Chants
Stunts: eine Hebefigur mit mindestens 2 Personen. Aus mehreren Stunts entstehen dann die Pyramiden
Basket Toss: auch Basket genannt, dabei wird ein Flyer von mindestens 2 Bases hoch in die Luft geworfen
Jumps: besondere Sprünge, welche Freude und Begeisterung ausdrücken
Dance: Die reinen Dance Teams werden im Cheerleading immer populärer. Manche Vereine haben mittlerweile sogar eigene Cheerleading Truppen für das klassische Cheerleading und für Cheerdance.
Spotter: Dienen dazu, gefährliche Stunts abzusichern.
Tumbling: Handstand, Flickflack und weitere Elemente des Bidenturnens gehören zum Tumbling
Probs: sind diverse Hilfsmittel wie Pompons (die Büschel) Fahnen, Schilder oder Pappmegaphone.

Motions

Amfoo bei den Cheerleadermeisterschaften

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