Die Unicorns pulverisieren Rekorde


Dies Saiosn 2018 bringt den Unicorns bemerkenswerte Zahlen, sie konnten im Schnitt über 2.200 Zuschauer zu den Heimspielen begrüßen. Und  33 Siege in Folge sind neuer GFL-Rekord

Die Unicorns pulverisieren Rekorde
Die Unicorns pulverisieren 2018 die Rekorde
Foto: Manfred Löffler

Bereits vor dem 40. German Bowl am 13. Oktober steht für die Schwäbisch Hall Unicorns fest, dass sie sich in der Saison 2018 über einige sehr bemerkenswerte Zahlen freuen dürfen. Darunter eine weitere Steigerung der Zuschauerzahl und den GFL-Rekord bei der längsten Siegesserie.

Die Kurve der Zuschauerzahlen bei den Unicorns-Heimspielen im OPTIMA Sportpark zeigt auch in der Saison 2018 weiterhin nach oben. 2016 steigerte man den Schnitt um 11,7% gegenüber dem Vorjahr und 2017 legte man weitere 18,4% drauf (1.969 Zuschauer pro Spiel). In der diesjährigen Saison kamen 19.829 Zuschauer zu den neun Heimspielen. Ein Schnitt von 2.203 Zuschauern pro Spiel und eine weitere Steigerung um 11,9%.

Außerdem erzielte man im Halbfinale am vergangenen Samstag mit 3.204 Besuchern einen neuen Zuschauerrekord bei einem Unicorns-Heimspiel. Selbst beim in diesem Jahr am schlechtesten besuchten Spiel, am 8. September gegen Kirchdorf, fanden noch 1.680 Fans den Weg ins Haller Stadion.

Mit dem Schnitt von 2.203 Zuschauern liegen die Haller in der GFL-Süd auf dem ersten Rang und lassen dabei selbst Großstädte wie München (1.876), Frankfurt (1.857) und Stuttgart (1.460) hinter sich. In der gesamten GFL rangieren die Unicorns auf dem dritten Platz hinter Braunschweig (3.455) und Dresden (2.916).

Bemerkenswert ist auch die aktuelle Siegesserie der Unicorns. Seit der Niederlage gegen Braunschweig im German Bowl 2016 haben sie kein Spiel mehr verloren. Das ergibt eine Siegesserie von 33 Spielen und stellt den alleinigen Rekord in dem seit 1979 laufenden Spielbetriebs der GFL bzw. 1. Bundesliga dar. Sie werfen damit die Berlin Adler von diesem Tron, die es zwischen 1989 und 1991 auf eine Serie von 32 Siegen gebracht hatten.

Derselbe Rekord kann auch für Halls Head Coach Jordan Neuman in die Geschichtsbücher eingetragen werden. Er übernahm das Team von Siegfried Gehrke nach besagter German-Bowl-Niederlage 2016 und hat als Cheftrainer der Unicorns bislang noch kein Spiel verloren. Gleiches gilt für Coach Johannes Brenner, der seit zwei Jahren für die Defense der Unicorns verantwortlich ist.

In den 40 Jahren, in denen der German Bowl ausgetragen wird, hat ein recht elitärer Kreis von nur 16 Vereinen mindestens einmal den Sprung in das Endspiel um die Deutsche Footballmeisterschaft geschafft. Unter diesen 16 belegen die Schwäbisch Hall Unicorns mit ihrem Halbfinalerfolg gegen Dresden und der nun siebten Endspielteilnahme den vierten Platz in der Liste der meisten Bowl-Teilnahmen. Angeführt wird diese vom deutschen Rekordmeister (elf Titel) aus Braunschweig mit 17 Endspielen. Mit großem Abstand dahinter folgen die Düsseldorf Panther (9) sowie gemeinsam auf dem dritten Platz die Berlin Adler, Hamburg Blue Devils und die Ansbach Grizzlies (jeweils 8). 

Im German Bowl treffen die Unicorns in diesem Jahr auf die Samsung Frankfurt Universe und somit ebenfalls auf ein Team aus der GFL-Süd. Auf eine solche Süd-Paarung im German Bowl mussten die süddeutschen Football-Fans 36 Jahre lang warten: In der 40-jähigen German-Bowl-Geschichte gab es das zuletzt im Jahr 1981! Damals und in den zwei Jahren zuvor standen sich die Ansbach Grizzlies und die Frankfurter Löwen im Endspiel gegenüber. Es wird am 13. Oktober in Berlin also der erst vierte Süd-German-Bowl sein, den es zu sehen geben wird, während es schon 21 reine Nord-Paarungen im German Bowls gab.