Dukes sind krasser Außenseiter in Schwäbisch Hall


Vorletztes Auswärtsspiel für die Dukes: Am Samstag um 17 Uhr müssen sie bei den Schwäbisch Hall Unicorns antreten.

Dukes sind krasser Außenseiter in Schwäbisch Hall
Schwäbisch Hall Unicorns vs Ingolstadt Dukes
Foto: Manfred Löffler

Die Einhörner führen die Tabelle ungeschlagen an und hoffen, ihren deutschen Meistertitel erfolgreich verteidigen zu können. „In diesem Spiel sind die Rollen klar verteilt“, sieht Headcoach Eugen Haaf sein Team verständlicherweise als krassen Außenseiter.

In der vergangenen Saison hatten die Dukes in Baden Württemberg groß aufgespielt und 53 Punkte erzielt, soviel wie lange vor und nach diesem Spiel keine Mannschaft mehr gegen die Unicorns erreichte. Zum Sieg hatte des trotzdem nicht gereicht, weil die Gastgeber 65 Punkte gesammelt hatten. Dennoch waren die Dukes damals für ihren couragierten Auftritt von allen Seiten in den höchsten Tönen gelobt worden.

Doch in dieser Saison ist die Schere zwischen den beiden Kontrahenten um einiges weiter auseinander gegangen, wie schon da deutliche 7:45 aus dem Hinspiel in Ingolstadt zeigt. Die Dukes befinden sich im Umbruch, haben wichtige Stammspieler verloren und beklagen zudem eine ganze Reihe von angeschlagenen Spielern. Die Unicorns dagegen haben ihr eingespieltes Team weiter verstärkt und haben selbst jetzt, vier Spieltage vor Ende der Punktrunde, noch einmal nachgelegt: Andre Feuerherdt, Maximilian Leisgang, Goran Zec und Rückkehrer Nikolas Knoblauch ergänzen seit Anfang August den Kader des Meisters.

Das wird auf gar jeden Fall eine sehr schwere Aufgabe für die Dukes, aber kampflos geschlagen geben wollen sie sich mit Sicherheit auch nicht. „Wer will die Haller schon stoppen“, fragt Haaf und verspricht gleichzeitig: „Wir werden auf jeden Fall alles geben, das sind wir schon unseren mitreisenden Fans schuldig.“

Mit welchem Personal er die Aufgabe angehen will, lässt er noch offen. „Da muss ich erst das Freitagtraining abwarten und schauen, wer von den angeschlagenen Spielern schon wieder einsatzfähig ist.“ Sicher nicht dabei ist auch dieses Mal mit Lorenz Regler einer der Top-Scorer, da sein Ermüdungsbruch im Schienbein noch keinen Einsatz zulässt. So werden auch dieses Mal einige Spieler der zweiten Mannschaft und aus der Jugend eine Einsatzchance erhalten.