Die Mercenaries reisen nach Dresden


Genau 430 Kilometer liegen zwischen dem heimischen Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg und dem Schauplatz des diesjährigen GFL Viertelfinales in Dresden.

Quarterback Jakeb Sullivan, Marburg Mercenaries
Jakeb Sullivan
Foto: Sebastian Leis

Im ehrwürdigen Heinz-Steyer-Stadion kommt es zu einer Neuauflage eines Klassikers: Dresden Monarchs gegen die Marburg Mercenaries.

Bereits dreimal kreuzten sich die Klingen zwischen den beiden Teams in den Playoffs um die Deutsche Meisterschaft. In 2009 gab es einen legendären 64-63 Heimsieg der „Söldner“ gegen die damaligen Gäste aus der sächsischen Hauptstadt. Die Mercenaries führen die internen Statistiken mit zwei Siegen und einer Niederlage an. 

Aber nicht nur die historischen Zahlen versprechen eine spannenden Partie, auch die Statistiken aus der laufenden GFL Saison lassen ein Match auf Augenhöhe erhoffen. 

Sicherlich gehen die Monarchs - auch gerade aufgrund des Heimrechts - aber als Favorit in dieses Spiel,“ erklärt Interims Headcoach Tibor Gohmert die Ausgangslage, um sofort zu ergänzen: „Aber wir haben eine tolle Saison gespielt und müssen uns nicht verstecken, wir werden jede Chance zum Sieg nutzen und bis zum Umfallen kämpfen!“

Ein enges Spiel erwarten dabei nicht nur alle selbsternannten Experten der Liga, sondern auch Offense Coordinator Elias Gniffke. „Viel wird davon abhängen, ob wir Dresden unser Spiel aufzwingen können,“ erklärt der Marburger Trainer, der sich in den letzten Spielen auf seinen Quarterback Jakeb Sullivan besonders verlassen konnte. Sullivan - nach den Ergebnissen der abgelaufen Saison - erfolgreichster Passwerfer der gesamten Liga, kann dabei fast vollständig auf sein Gruppe von Passempfängern um Hendrik Schwarz zurück greifen. Allein der Einsatz von Luke Wildung ist bislang fraglich. Wildung laboriert seit Wochen an einer hartnäckigen Verletzung, die im letzten Saisonspiel gegen Frankfurt wieder aufgebrochen ist. „Wir hoffen, dass unsere Physios alle angeschlagenen Spieler bis Sonntag wieder hinbekommen,“ hofft auch Sportdirektor Michael Dalkowski, der genau wie die Mannschaft bereits Samstag früh nach Dresden aufbrechen wird. 

In der Defense kann sich Trainer Sergej Schmidt über einige Rückkehrer freuen. Und auch die beiden letzten Wochen mit zwei zusätzlichen Trainingseinheiten stimmen den  Marburger positiv : „Wir haben uns sehr ordentlich auf das Spiel vorbereitet, der Sonntag kann kommen.“

Kick Off für die GFL Play-off Begegnung ist 14:00 Uhr. Wer den Weg nicht ins Stadion findet, kann das Spiel live auf der Livestreamplattform der Liga (live.gfl.info) oder auf SPORT1 verfolgen. Tickets gibt es noch unter https://goo.gl/ur8UqA 

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