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NFL Spielerdaten wie in der Bundesliga


Die 32 NFL Teams werden bald mit massenweise Daten versorgt, was zu einer Veränderung im generischen Scouting und der Evaluation von Free Agents führen wird

NFL Spielerdaten wie in der Bundesliga
NFL

Was in der Fußball - Bundesliga schon lange Standard ist, soll jetzt auch in der NFL eingeführt werden. 

Das NFL-Wettbewerbs-Komitee gab bekannt, dass In-Game-Tracking-Data (also Daten, die genaue Auskunft über läuferisches Verhalten wie zurückgelegte Strecke, Antritt, Richtungswechsel und maximale Geschwindigkeit geben) aller NFL Spieler an alle 32 Teams geschickt werden sollen, wobei diese dann im Frühjahr veröffentlicht werden sollen. So berichten zumindest Insiderquellen, welche anonym bleiben wollen, da der Plan noch nicht final mit den NFL-Teams besprochen wurde. Diese hatten über die letzten zwei Jahre lediglich Zugriff auf die erhobenen Daten ihrer eigenen Spieler. Der Plan sieht vor Mitte April alle gewonnenen Daten der letzten beiden Jahre an alle Teams zu senden und ab dann wöchentlich alle Daten der neuen Saison weiterhin zu veröffentlichen.

Viele Coaches und Scouts zweifeln noch an der Nützlichkeit dieser Möglichkeit, andere Scouts sehen darin allerdings „ein enormes Potenzial“. Mehr neue metrische Maße, das Verständnis über gewisse Geschwindigkeit und Leistungsaspekte, sowie Müdigkeit und Verletzungs-Prophylaxe. Man kann außerdem besser erkennen, welcher Spieler tatsächlich explosiv ist, jedoch einfach in einem schlechten System spielt.

Seit 2004 erhebt die NFL diese Daten dank kleiner Chips, welche im Shoulder-Pad angebracht sind- eine Partnerschaft mit Zebra Technologies welche außerdem die Next Gen Stats produzieren und generieren.

Einige Teams kooperierten bei der Erhebung der umfassenden Daten-Ansammlung mehr als andere, wobei die Umsetzung noch dieses Jahr erfolgen soll.