Vom Eis auf den Rasen


„Robert ist noch verhältnismäßig kurz beim Football, hat aber in den vergangenen Jahren eine schnelle Lernkurve gezeigt“, sagt Jörn Maier, Headcoach der Elmshorn Fighting Pirates. 

Vom Eis auf den Rasen
Robert Klinger
Foto: Kay Elvert

Dieser feut sich, sein nächstes Mitglied der Crew für das Unternehmen GFL 2 begrüßen zu können.

Robert Kloninger, der Ende Februar 26 Jahre alt wird, wurde 2015 von seinem Kumpel Miguel Boock überredet, ein Probetraining bei den Hamburg Huskies zu absolvieren. „Davor haben wir jahrelang schon zusammen Eishockey bei den Crocodiles Hamburg gespielt“, so Boock.

Kloninger blieb dem Football treu, profitierte von der bereits angeeigneten nötigen körperlichen Robustheit, und ist seitdem mit viel Disziplin und Lernbereitschaft auf dem Feld unterwegs „Football ist aus meiner Sicht der ultimative Sport. Und das zeigt sich nicht nur durch die Härte, sondern auch durch die Athletik, welche die Spieler auf dem Feld präsentieren müssen. Dieser Wettkampfgedanke und das ständige Kräftemessen mit den gegnerischen Spielern stellen für mich den besonderen Reiz dar“, sagt der Hamburger Kloninger, der von den Huskies zu den Piraten wechselt.

Als Defensive Back zählt er zu den Abwehrspezialisten, die als letzte Instanz in eigener Hälfte noch einen Touchdown des Gegners verhindern können. „Robert ist ein Top-Athlet. Dass er erst bald drei Jahre dabei ist, merkt man ihm absolut nicht an. Seine harte Spielweise, seine sehr schnellen Reaktionen und sein unbändiger Wille für den Kampf zeichnen ihn aus“, erklärt Pirates-Sportchef Max Paatz. Dies seien Dinge, „die er definitiv aus seiner vorherigen Karriere als Eishockeyspieler mitgebracht hat“, so der sportliche Leiter. Über das regelkonforme Ziel schießt der Neuzugang aber nie hinaus: „Er ist ein ganz unangenehmer Gegenspieler, gleichzeitig aber auch einer der ruhigsten und fairsten Jungs, die ich kenne.“ 

Kloninger selbst sieht seine größte Stärke in seiner Einsatzbereitschaft und seiner Loyalität – egal ob im Football oder im privaten Umfeld: „Ich helfe gern, wo ich kann. Der Teamgedanke steht an erster Stelle. Ich gebe immer alles für die Mannschaft.“

Hauptberuflich ist Kloninger Klempner, im Sport soll er fortan die offensive Durchbrüche des Gegners reparieren. Zudem verdient er nebenbei noch etwas Geld als freier Video-Producer.

An seinem neuen Club schätzt Kloninger die offene und ehrliche Kommunikation untereinander. Die harte Arbeit auf und neben dem Feld der Pirates gefällt dem „Malocher“ ebenfalls. „Ich freue mich darauf, von den guten Coaches viel zu lernen. Außerdem gibt es hier viele Spieler, gegen die ich schon gespielt habe oder auch Freunde, mit denen ich schon einmal gespielt habe“, sagt der gebürtige Kasache. Seine abschließenden Worte kann man dann auch als Drohung an die Konkurrenz verstehen: „Ich glaube hier entsteht etwas ganz Besonderes.“

 

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