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Dritter vs. Erster: Monarchs empfangen Lions


Ein Wochenende hatte das Ei im deutschen Football-Oberhaus geruht. Mit sieben Spielen geht es nun weiter. Unter anderem empfängt Dresden Braunschweig.

Dritter vs. Erster: Monarchs empfangen Lions
Foto: Footballpix.de

Nach einer Woche Pause beginnt in den vier Staffeln der GFL und GFL2 am Wochenende wieder der Spielbetrieb. In der Nordstaffel stehen sich dabei der Tabellendritte Dresden Monarchs und Spitzenreiter New Yorker Lions Braunschweig gegenüber. Dabei sind die Braunschweiger klarer Favorit, bereits das Heimspiel gegen Dresden war vor wenigen Wochen mit 47:7 an den Deutschen Serienmeister gegangen.

„Speziell Braunschweig zeigt in dieser Saison seine überragende Form im Norden. Die Lions spielen ruhig, abwechslungsreich und unglaublich abgezockt. Allein ihre Abwehrarbeit sorgt bei allen Teams für Kopfzerbrechen“ sagt Dresdens Headcoach John Leijten beeindruckt und ergänzt: „Auch unser Hinspiel in Braunschweig war eine Lehrstunde, das dürfen wir nicht abstreiten.“

Dresdens Verfolger Rebels und Crocodiles mit machbaren Aufgaben

Sollte es zum Favoritensieg kommen, könnten Dresdens direkte Verfolger im Rennen um die Playoffs davon profitieren. Sowohl die Berlin Rebels als auch die Cologne Crocodiles haben machbare Aufgaben vor der Brust. Während die Berliner den Tabellendrittletzten Hildesheim Invaders empfangen, ist in Köln Schlusslicht Hamburg Huskies zu Gast.

Dabei wollen die Rebels nach zuletzt drei Niederlagen in Folge endlich wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Sie werden dabei ebenso konzentriert zu Werke gehen, wie die Cologne Crocodiles, die erst vor zwei Wochen einen 38:7-Auswärtssieg bei den Huskies gefeiert hatten. Kölns Headcoach Patrick Köpper erklärt die Einstellung dann auch gleich zur Chefsache: „Ich werde schon dafür sorgen, dass die Jungs konzentriert sind .“

Kiel in Berlin Favorit

Im vierten Spiel der Nordstaffel stehen sich dann noch Berlin Adler und die Kiel Baltic Hurricanes gegenüber. Während die Berliner eine schmerzhafte 6:24-Heimniederlage gegen die Invaders und den damit endgültigen Sturz in den Abstiegskampf zu verkraften hatten, kassierten auch die Kieler vor 14 Tagen ihre erste Saisonniederlage.

Beim 26:44 in Braunschweig verkaufte sich der Tabellenzweite allerdings teuer. Alles andere als ein Erfolg nun in der Bundeshauptstadt wäre eine Überraschung. Doch danach sieht es wahrlich nicht aus. Die Kieler stellen den zweitbesten Angriff der Liga und hatten schon beim 35:6 im Hinspiel keine Probleme.

Südstaffel: Comets im direkten Abstiegsduell mit Scorpions

Überraschend sind die von Verletzungen gebeutelten Allgäu Comets nun auf dem letzten Platz der Staffel angekommen. Als Hoffnungsträger wurde nun Cornerback Greg Williams Jr. zurück nach Kempten geholt – bereits 2016 hatte der US-Amerikaner das Trikot der Kometen getragen. „Ich hoffe, dass wir die Saison stark abschliessen können und natürlich bin ich hier, um zu gewinnen. Das macht diesen Sport aus! Alles ist möglich – warum nicht auch noch die Playoffs“, ist Williams ob des Acht-Punkte-Rückstandes auf Rang vier vielleicht zu optimistisch.

Die Stuttgarter hatten sich durch den 33:30-Hinspielerfolg etwas Luft im Tabellenkeller verschafft, können es sich allerdings nicht erlauben, nun zu verlieren – vielleicht sogar einhergehend gleich das direkte Duell mit. Mit einem Sieg könnten die Stuttgarter aber mit vier Punkten zuzüglich des dann gewonnenen direkten Vergleichs vom Abstiegs-Relegationsplatz davonziehen und vielleicht doch nochmal in Richtung Playoffs angreifen.

Haupert von den Hurricanes feiert in Frankfurt Comeback

Die Playoffs objektiv bereits in der Tasche hat derweil Frankfurt Universe. Zwar stehen die Hessen aktuell nur auf Rang drei, doch ist das den BIG6-Verpflichtungen und damit verlegten Spielen geschuldet. Verloren haben die Frankfurter bisher nur ein Spiel. Das soll auch gegen die Saarland Hurricanes so bleiben.

Das könnte sich allerdings schwieriger gestalten als es auf dem Papier aussieht. Mit Alex Haupert steht der Nationalmannschafts-Quarterback der Canes nach einer Verletzung wieder zur Verfügung. Die Spielbilanz mit Haupert in dieser Saison: Zwei Spiele, zwei Siege – ohne Haupert: Sechs Spiele, sechs Niederlagen. „Den Rest der Saison möchte ich an die Leistung der ersten beiden Spiele anknüpfen und zu alter Stärke zurückgelangen, natürlich mit der Hilfe meiner Jungs“, sagt Haupert auf der Homepage der Frankfurter.

Mercenaries wollen siebten Sieg in Serie

Im letzten Spiel der Südstaffel sind die überraschend starken Marburg Mercenaries bei den Munich Cowboys zu Gast. Die Mercenaries reisen mit der Empfehlung von sechs Siegen in Serie nach München und wollen dort die nächsten Punkte für die Playoffs sammeln. Für München geht es bei bereits 16 Minuspunkten indes ums nackte Überleben.

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