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Frankfurt fordert Schwäbisch Hall heraus


Im Süden kommt es zum Topspiel zwischen Frankfurt Universe und den Schwäbisch Hall Unicorns. Und im Norden spielen die Lions gegen die Kiel Baltic Hurricanes.

Frankfurt fordert Schwäbisch Hall heraus

Vor zwei Wochen hatte Frankfurt Universe im Eurobowl noch die Chance vertan die Vorherschaft der New Yorker Lions aus Braunschweig in der deutschen Football-Landschaft ins Wanken zu bringen. Nach dem 14:55 aus Sicht der Frankfurter haben die „Men in Purple“ nun die Gelegenheit zumindest die Regentschaft als Südstaffel-Meister der Schwäbisch Hall Unicorns in Frage zu stellen.

Am Samstag um 19 Uhr gastiert Tabellenführer Hall im Frankfurter Volksbank Stadion bei Frankfurt Universe. Im Norden wollen sich die New Yorker Lions Braunschweig indes Platz eins von den Kiel Baltic Hurricanes zurückholen, die die weniger absolvierten Spiele der Braunschweiger genutzt haben, um Platz eins zu übernehmen.

Frankfurt dominierte in München

Die Frankfurter zeigten sich in der Vorwoche in Topform und gewannen bei den Munich Cowboys mit 56:7 (14:0, 21:7, 7:0, 14:0). Dabei demonstrierten die Frankfurter eine geschlossene Mannschaftsleistung und verteilten die acht erzielten Touchdowns auf sieben verschiedene Spieler. Schwäbisch Hall war in der Offense ähnlich gefährlich wie der kommende Gegner, zeigte aber in der Defense beim 65:53 (17:7, 14:14, 21:17, 13:15) gegen die Ingolstadt Dukes überraschend große Lücken. Dabei führte Unicorns-Quarterback Marco Ehrenfried wieder seine Bestform vor und legte gleich zu acht Touchdowns die Pässe auf.

„Für beide Teams ist das ein sehr wichtiges Spiel und es wird viel darüber geredet. Wir müssen das diese Woche alles ausblenden und uns im Training nur auf den Gegner fokussieren. Wir freuen uns aber alle schon sehr auf diese Herausforderung und die tolle Atmosphäre in Frankfurt“, sagt Halls Trainer Jordan Neumann.

Mercenaries schwimmen auf der Erfolgswelle

Sollte Frankfurt den Hallern die erste Saisonniederlage zufügen können, würde die Universe bei aktuell vier Punkten Rückstand trotzdem nicht an den Hallern vorbeiziehen können. Profitieren könnten die Marburg Mercenaries, die aber erst eine Woche später aufgrund des verlorenen direkten Duells am ersten Spieltag maximal mit den Unicorns nach Punkten gleichziehen könnten.

Grund dafür ist eine Siegesserie der „Söldner“, die nun bereits seit sechs Spielen anhält und am vergangenen Wochenende ein 27:10 (7:0, 0:7, 13:3, 7:0) gegen die Saarland Hurricanes bescherte. Runningback Andreus Lindley war mit zwei Touchdowns der erfolgreichste Marburger.

Scorpions schlagen Comets im Abstiegskrimi

Einen echten Krimi am Tabellenende lieferten sich die Stuttgart Scorpions und die Allgäu Comets beim 33:30 (0:0, 14:16, 6:0, 13:14). Die Stuttgarter beendeten damit erstmal ihren freien Fall nach zuvor fünf Niederlagen aus sechs Saisonspielen, während die Comets die fünfte Pleite am Stück hinnehmen mussten.

Die Comets sahen dabei bereits wie der Sieger aus, als ihnen 17 Sekunden vor dem Ende durch Matthias Schäffeler die 30:27-Führung gelang. Doch der Kickoff-Return brachte die Stuttgarter bereits in Fieldgoal-Weite und damit einem Unentschieden nahe. Doch Quarterback Conner Sullivan warf mit zwei Sekunden Restspielzeit auf der Gameclock noch den siegbringenden Pass auf den kurz zuvor erst verpflichteten hawaiianischen Neuzugang Makoa Camanse-Stevens.

Comets direkt zum nächsten Abstiegsduell

Am Sonntag spielen dann die Comets als Tabellenvorletzter gegen die Munich Cowboys, die aktuell auf dem letzten Platz rangieren. Die Stuttgart Scorpions versuchen indes bereits am Samstag gegen die Ingolstadt Dukes endgültig die Trenwende zu schaffen.

Lions wehren Rebellion ab

Die New Yorker Lions aus Braunschweig gewannen am vergangenen Wochenende 52:10 (7:0, 31:0, 7:0, 7:10) gegen die Berlin Rebels und haben auch deswegen am kommenden Samstag die Chance, sich Platz eins in einem direkten Duell mit Spitzenreiter Kiel Baltic Hurricanes zurückzuholen.

Einmal mehr war Quarterback Casey Therriault der entscheidende Mann bei den Braunschweigern und legte gleich vier Touchdown-Pässe auf, zwei davon auf Receiver Niklas Römer. Für die Rebels war es unterdessen die zweite Niederlage in Folge. Damit geraten die Hauptstädter am kommenden Wochenende gegen die Dresden Monarchs bereits unter Druck im Rennen um die Playoff-Plätze. Kiel hatte sich beim 35:6 (14:0, 7:0, 7:6, 7:0) gegen Berlin Adler auf das Gipfeltreffen eingespielt.

Dresden wieder in der Erfolgsspur

Derweil fanden die Dresden Monarchs beim 68:18 (16:6, 14:6, 16:6, 22:0) bei den Hamburg Huskies nach zuvor zwei Niederlagen in die Erfolgsspur zurück. Quarterback Garrett Safron erlief den ersten Touchdown über 15 Yards gleich selbst und ließ vier Touchdown-Pässe folgen. Für die Huskies war es die siebte Niederlage im siebten Saisonspiel.

Die bisher sieglosen Hildesheim Invaders empfangen Berlin Adler, das nach fünf Partien auch erst einen Sieg auf der Habenseite hat. Zudem spielen die Hamburg Huskies daheim gegen die Cologne Crocodiles und sind auch gegen den Aufsteiger klarer Außenseiter.

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