Unicorns U2 gewinnt trotz großer Personalprobleme


Das von den Coaches erwartet schwere Spiel wurde es am Samstag in Tübingen für die 2. Mannschaft der Schwäbisch Hall Unicorns. Am Ende gelang der U2 ein hart erkämpfter 14:6-Erfolg bei den Tübingen Red Knights.

Unicorns Symbolbild
Unicorns Symbolbild

Die U2 ging mit einem dezimierten Kader ins Spiel und während der Partie auf dem harten Tübinger Kunstrasen kamen weitere Ausfälle hinzu. Am Ende stand ein Assistant Coach als Quarterback, ein Wide Receiver als Running Back und zwei D-Liner in der Offense Line auf dem Feld. Bei diesem Personal war es kein Wunder, dass der Sieg des Tabellenführers beim Schlusslicht in der sowieso ausgeglichenen Oberliga sehr knapp ausfiel.

Den Sieg hatten die Unicorns am Ende – wie schon im Hinspiel – ihrer Defense zu verdanken. Dieser gelangen insgesamt drei Interceptions durch Marvin Kalmbach, Simon Gockner (der als Defense Coordinator selbst das ganze Spiel auf dem Feld stand) und Andreas Hartwich. Außerdem verursachte Felix Osterheld einen Tübinger Fumble, den Daniel Seibt eroberte. Seibt war auch gemeinsam mit Julius Richter das gesamte Spiel über in Offense und Defense Line im Einsatz. Die Haller Defense musste erst Mitte des dritten Viertels einen Touchdown nach einem verunglückten Punt Return hinnehmen. Es sollte der einzige Tübinger Punkterfolg an diesem Tag bleiben.

Doch die Offense legte anschließend ihren besten Drive des Spiels hin, den Quarterback Daniel Gibler mit einem 1-Yard-Lauf zum 7:6 abschloss (PAT Daniel Seibt). Allerdings verletzte sich der Unicorns-Spielmacher bei dieser Aktion am Fuß und konnte nicht weiterspielen. Da sich Tight End und Ersatz-Quarterback Markus Bartelme schon früh eine Blessur zugezogen hatte, musste den Rest des Spiels Teschim Weldeslase die Position übernehmen. Der Coach der Defensive Backs hatte sich nur umgezogen, um notfalls als Safety einspringen zu können, nun musste er mehr als ein Viertel lang die Offense führen. Das gelang ihm den Umständen entsprechend ordentlich, doch war Teschim Weldeslase sicher froh, dass sein Schützling Andreas Hartwich seine Interception im letzten Viertel in einen 40-Yard-Touchdown zum 14:6-Endstand umwandelte (PAT Daniel Seibt).

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