Gleich mehrere Rückkehrer werden bei diesem Treffen mit von der Partie sein. Die Landsberger treten 2026 wieder mit ihrem deutschen Quarterback Lukas Sauerwein (#10) an, der wegen zweier beruflicher Jahre in den USA die letzten beiden Spielzeiten nicht zur Verfügung stand.
Auch bei den Spartans ist ein bekanntes Gesicht zurück: Turner Sturgeon, der Bruder des Neu-Ulmer Quarterbacks Hunter Sturgeon, ist seit Mittwoch wieder als Trainer dabei. Durch den Wegzug von Offense Coach Marius Fischer gab es hier eine Vakanz. Die wichtige Personalgruppe Offense Line war zuletzt nicht direkt betreut. Und da die Footballsaison in Kanada erst im Herbst beginnt, erlaubt es Turners berufliche Situation, den Sommer wieder in Deutschland zu verbringen.
"Es freut mich sehr, wieder hier zu sein. Viele der Menschen in Neu-Ulm sind mir einfach ans Herz gewachsen." lässt er direkt nach der Landung wissen. Und auch Spartans Headcoach Daniel Koch freut sich: "Turner hat vor allem unser Laufspiel in den letzten beiden Jahren sehr positiv geprägt. Seine Arbeit hatte wesentlichen Einfluss auf zwei Spielzeiten mit je über 40 Punkten pro Spiel im Schnitt."
Das kann sehr helfen, denn gerade bei der unnötigen, kappen Niederlage gegen die Nürnberg Hawks zum Saisonauftakt (7:13) hatten sich die Spartans hier schwergetan. Im zweiten Spiel (45:15 Sieg gegen die Munich Cowboys 2) sah das schon wesentlich besser aus. Auch, weil der vom Spieler und Teamcaptain zum Trainer avancierte Patrick Schempf immer besser in diese Rolle findet. Und dabei wird nun eben auch Turner Sturgeon eine Unterstützung sein.
Landsberg startete ähnlich durchwachsen wie die Spartans in die Saison. Im ersten Spiel konnten sie die Munic Cowboys II 35:21 schlagen, sahen im zweiten Spiel gegen die Fursty Razorbacks mit 0:28 dann aber keine Sonne. Das Match am Samstag verspricht also wieder ein spannendes zu werden. Als Interconference-Gegner aus der Süd-Gruppe der Liga sehen die Spartans die Landsberger in diesem Jahr aber nur einmal.
Ein letzter Bekannter darf diesmal gerne außen vor bleiben: die Landsberger Gewitter-Warnanlage. In den letzten drei Spielen löste dieser auf dem Sportgelände installierte Automatismus jedes Jahr aus und das Spiel musste jeweils für mindestens 30 Minuten unterbrochen werden. Hoffentlich kracht es also dieses Jahr nur auf dem Feld und es regnet dabei Punkte für die Spartans.















