Showdown in Dresden zum letzten Spieltag der regulären GFL-Saison


Diesen Sonnabend (Kickoff 15 Uhr) treffen die Dresden Monarchs im heimischen Heinz-Steyer-Stadion auf die Berlin Rebels. Binnen drei Wochen treten die Königlichen dann bereits zum zweiten Mal gegen den starken Hauptstadtkader an.

Dresden Monarchs empfangen Berlin Rebels
Monarchs - Rebels
Bild: Monarchs

Am letzten Spieltag der regulären GFL-Saison 2019 geht es um nicht weniger als den zweiten Tabellenrang in der Staffel Nord und das damit verbundene Playoff-Heimrecht. Noch immer streiten mit Dresden und Hildesheim zwei Teams im Norden um die Möglichkeit, im Playoff-Viertelfinale vor eigenem Publikum und auf eigenem Rasen in die Meisterschaftsendrunde zu starten. Dresden hat nach seinem überzeugenden Sieg gegen Hildesheim in der Vorwoche die besten Chancen. Doch auch Hildesheim macht sich noch durchaus Hoffnungen. Mehr denn je bauen die Dresden Monarchs daher auf ihre Fans und deren lautstarke Unterstützung am kommenden Spieltag.

Nachdem Dresden vor zwei Wochen in der deutschen Hauptstadt überraschend, aber nach einer mehr als zerfahrenen Leistung durchaus verdient gegen die Berlin Rebels verlor (Endstand 13:16), spitzte sich die Situation in der GFL Nord noch einmal zu. Bis dahin schienen Hildesheim und Dresden das wie in jedem Jahr heiß begehrte Rennen um das zweite Playoff-Heimrecht im Norden (abgeschlagen hinter den Braunschweiger Lions) unter sich auszumachen. Der Zweikampf, der sich im letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften am vergangenen Sonnabend entscheiden sollte (Dresden gewann 31:14 und ist seither Zweiter im Norden), erhielt so urplötzlich eine zusätzliche Komponente. Dank des Sieges der Rebels gegen Dresden und der zeitgleichen Niederlage Hildesheims in Köln kann selbst Berlin inzwischen noch mit Hildesheim und Dresden an Tabellenpunkten gleichziehen. Dazu müsste Dresden nun gegen Berlin verlieren und Hildesheim zuhause gegen Potsdam straucheln.

Dass dies am letzten Spieltag tatsächlich passiert, halte ich für unwahrscheinlich“, erklärt Dresdens Cheftrainer Ulrich Däuber. „Ich möchte mich nicht an den vielen Rechenszenarien beteiligen, für uns zählt ganz klar nur der Sieg!“ gibt sich Däuber kämpferisch. Mit einem Sieg können sich die Monarchs den zweiten Tabellenplatz sichern, egal wie alle anderen Mannschaften spielen.

Reichlich Spannung ist demnach am letzten Spieltag der regulären Saison 2019 und kurz vor Beginn der Meisterschaftsendrunde – den Playoffs – zumindest im Norden garantiert. Im Süden stehen die Platzierungen hingegen, sollte es kein Wunder im letzten Spiel zwischen Favorit Schwäbisch Hall (bislang ungeschlagen) und Außenseiter Allgäu Comets geben, bereits fest. Schwäbisch Hall liegt hier vor Frankfurt, Marburg und Stuttgart. Das erstplatzierte Team des Nordens, also Braunschweig, würde demnach gegen Stuttgart, das zweitplatzierte gegen Marburg, das drittplatzierte gegen Frankfurt und das viertplatzierte gegen Schwäbisch Hall antreten müssen. Wo Dresden steht, wird sich am Sonnabendnachmittag im heimischen Heinz-Steyer-Stadion zeigen.

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