Fighting Pirates wie beim Zahnarzt


"Das war ein verdammt schweres Spiel für uns. Hannover hat sich im Vergleich zum Hinspiel enorm gesteigert. Ich habe den Jungs gesagt, dass es wie beim Zahnarzt war.

Fighting Pirates wie beim Zahnarzt
Foto: Horst Rischbode

Heute mussten wir Zähne ziehen. Und das hat gedauert", sagte Fighting-Pirates Headcoach Jörn Maier nach dem 24:41 (14:27)-Erfolg seiner Drittliga-Footballer gegen die Hannover Spartans.

Der Titelkandidat aus der Krückaustadt war im ersten Viertel durch Wide Receiver Christopher Jensen erfolgreich. Vier Yards vor der Endzone fing er einen 25-Yards-Pass von Quarterback Guillermo Serrano und machte seinen ersten Touchdown – Kicker Sören Becker erhöhte mit seinem anschließenden Versuch auf 7:0. Doch die Niedersachsen, die in Elmshorn noch mit 70:7 auseinandergenommen worden waren, konnten zum 7:7 ausgleichen.

Im zweiten Viertel gingen die Gastgeber in Führung (14:7), ehe Jensen an der 40-Yards-Linie den Ball von Passgeber Serrano erhielt und beim Sprint nicht mehr aufgehalten werden konnte (14:14). Danach trug sich Safety Sebastian Kataroshi, der einen Quarterbackpass des Gegners abfing und 65 Yards bis in die Spartans-Endzone marschierte, als Punktesammler ein. Der Extrapunkt wurde vergeben. Jensen und Kicker Becker erhöhten dann zum 14:27-Halbzeitstand. Jensen pflückte sich ein über 45 Yards geworfenes Zuspiel aus der Luft.

Im dritten Viertel verletzte sich der Wide Receiver dann bei einem Catchversuch, er prallte gegen den Torpfosten und wurde vorsorglich wegen großer Schmerzen im Hüftbereich vom Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren. Verletzte können die Piraten gerade in der heißen Saisonphase nicht gebrauchen. "Wir hoffen natürlich, dass es nichts Wildes bei Chris ist. Das wäre ein schwerwiegender sportlicher Verlust", sagte Maier, der den angeschlagenen Running Back Cody Coleman (Bänderdehnung im Knöchel) das gesamte Spiel über schonte.

Mit dem Ausfall von Jensen setzten die Gäste im Angriff fortan eher auf Laufspiel, um die Gefahr von Interceptions zu minimieren und mit dem Angriffsrecht im Rücken die Partie routiniert runterzuspielen. "Unsere Running Backs Nico Nowak und Sascha Schlegel haben es anschließend gut gemacht. In der Defense hat Linebacker Torben Stockfleth ebenfalls eine gute Leistung gezeigt. Kataroshi auch", lobte Maier. Hannover kam durch einen Touchdown und einen Fieldgoal (drei Punkte) wieder auf 24:27 heran, doch die Elmshorner gaben den achten Sieg in Folge nicht mehr her. Serrano mit einem Lauf über 15 Yards und Nowak (Run über sechs Yards) ließen die Zahlen auf dem Scoreboard zum Schluss tanzen (24:41).

Die Hürde Hannover haben die Piraten, Tabellenerster mit 18:2 Punkten, nun genommen. Weiter geht es am kommenden Sonntag, 13. August, mit der letzten regulären Auswärtspartie bei den Oldenburg Knights.

Scoreboard: 1Qtr. 2Qtr. 3 Qtr. 4Qtr. | Final
Fighting Pirates 7 20 0 14 | 41
Hannover Spartans 7 7 10 0 | 24

Scorer: TD PAT 2PC
Christoffer Jensen 3 - -
Nico Nowak 1 - -
Sören Becker - 5 -
Guillermo Serrano 1 - -
Sebastian Kataroshi 1 - -

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