Die Anfänge des American Football in Europa
Die Anfänge des American Football in Europa liegen natürlich klar in der Zeit des 2. Weltkriegs bzw. in der Nachkriegszeit. Durch die Vielzahl an amerikanischen Kasernen in Europa kamen die Einheimischen unwillkürlich mit dieser Art des Sportes in Berührung und begannen schnell, sich für ihn zu begeistern. Trotzdem blieb es weitestgehend eine Sportart die vor allem in den Kasernen und von amerikanischen Vereinen gespielt wurde in den ersten Jahrzehnten der Nachkriegszeit etablierten sich - zumindest in Deutschland - zwar durchaus einige Vereine die american Football betrieben, aber bis es eine eigene europäische oder sogar eine deutsche Liga gab dauerte es noch jahrzehnte.
Der American Football etabliert sich in Europa dank des Internets.
Mittlerweile hat der American Football nicht nur in Europa, sondern auch in Deutschland Einzug gehalten. Mit der GFL konnte sogar eine eigene Deutsche Liga aufgebaut werden-Dabei ist das Interesse an dieser Sportart schon längst nicht mehr ausschließlich rund um amerikanische Stützpunkte zu finden. Sondern vielmehr fast flächendeckend in Deutschland. Der höhere Bekanntheitsgrad und die steigende Beliebtheit schreiben viele Experten mittlerweile ganz klar dem Internet zu. Das World Wide Web half wie kaum ein anderes Medium diese Sportart flächendeckend in Europa und Deutschland bekannt zu machen.
Sportwetten ein Faktor für das Interesse am American Football
Interessanterweise gebührt ein nicht unerheblicher Anteil des Erfolges tatsächlich den Sportwettenanbietern in den Wettcafes und im Internet. Diese haben nämlich inspiriert durch den Erfolg des Sportes schnell die Möglichkeiten des American Football für sich erkannt und begonnen entsprechende Wettmöglichkeiten für ihre Besucher anzubieten. Das führte sehr schnell dazu, dass sogar auch das eine oder andere online casino entsprechende Sportwetten in ihr Angebot integriert hat. Neben dem primären Fokus auf die US-Ligen gewinnen auch Wetten auf deutsche Teams immer mehr an Bedeutung. Die zunehmende Professionalisierung des Sports hierzulande spiegelt sich mittlerweile deutlich in den Wettportfolios wider, wodurch Fans auch bei nationalen Spielen voll auf ihre Kosten kommen.
Europa für American Football mittlerweile ein wichtiger Nebenschauplatz
Interessanterweise sind es nicht nur Europa und Deutschland, die sich für American Football interessieren. Denn tatsächlich gilt das auch umgekehrt. In den USA, wo an fast jeder High School American Football als Schulsport gespielt wird, werden jedes Jahr tausende von Spielern nach der Schule frei für den Spieler-Markt.. Da dieser somit jede Saison schon schnell gesättigt ist, entschließen sich viele der jungen Talente zu Vereinen in Übersee zu wechseln und in Europa Spielerfahrung und Erfolge für sich zu verbuchen. Für die Sportart bedeutet dies, dass in Europa vermehrt potentielle Talente zu relativ günstigen Konditionen zu finden sind. Und dabei wechseln mittlerweile durchaus nicht nur amerikanische Spieler von Europa in die Vereinigten Staaten.
Europa ist eine Basis für den Sport aber der Hype bleibt in Amerika
Wer sich für American Football interessiert, wird sehr schnell feststellen, dass in Europa in Ländern wie Italien, Frankreich, Deutschland und Spanien eine solide Begeisterung vorhanden ist. Immerhin war es in vielen europäischen Ländern möglich, eine eigene professionelle Liga auf die Beine zu stellen. und auch die Fangemeinde für diese Sportart ist durchaus vorhanden, was tausende von Fans bei wichtigen Spielen zum Beispiel in Deutschland immer wieder unter Beweis stellen, wenn sie die wichtigen Spiele der GFL besuchen. Trotzdem ist natürlich der Spass und die Begeisterung in den USA für diese Art des Sports weitaus umfassender wie zum Beispiel bei uns in Deutschland Selbst wenn man den Hype um American Football mit der Begeisterung von Deutschen bei Fussball miteinander vergleicht muss man klar feststellen dass die Vereinigten Staaten auf einem völlig anderen Level sind wenn es darum geht mit welchem Ernst Leidenschaft und Hingabe dieser Sport gelebt wird. Wenn man sich vorstellt das alleine beim Super Bowl dem Endspiel im American Football die Fernsehsender mit Einschaltquoten von bis zu 186 Millionen Zuschauern weltweit (laut RP-online) aufwarten können die so ist das eine Zahl die man in Deutschland selbst beim Endspiel Bayern München gegen BVB Dortmund wohl kaum erreichen kann. Und ebenso, dass sich Sänger und Stars darum reißen an diesem Tag die Nationalhymne singen zu dürfen, ist eine Tatsache, die in Europa auch beim Fußball eher auf Befremdung stoßen würde. A
Aber insgesamt gesehen zeigt es vor allem deutlich, was für ein faszinierender Sport American Football ist und wie sehr es eine Nation begeistern kann. Ob in Europa American Football jemals einen solchen Stellenwert haben wird ist fraglich aber die grundsätzliche Begeisterung ist auf jeden Fall gegeben und es sollte nicht verwundern wenn auch in Zukunft immer mehr ihre Liebe zu diesem außergewöhnlichen Sport entdecken















