Crocodiles vs. Monarchs: Direktes Playoff-Due


Die GFL-Saison biegt so langsam in ihre entscheidende Phase ein. So kommt es zum direkten Duell ums Playoff-Ticket zwischen den Crocodiles und den Monarchs.

Crocodiles vs. Monarchs: Direktes Playoff-Due
Cologne Crocodiles/Foto: Stephan Partisch

 

Wenn am Sonntag die Cologne Crocodiles und die Dresden Monarchs im Sportpark Höhenberg aufeinander treffen, dann ist es ein direktes Duell um die Playoff-Teilnahme. Zwar befinden sich die Dresdner noch in direktem Kontakt zu den Kiel Baltic Hurricanes auf Rang zwei der Tabelle, doch sollten die Dresdner den Blick eher nach unten richten. Mit den Berlin Rebels und den Cologne Crocodiles ist ein Dreikampf um zwei Playoffs-Plätze entbrannt, bei dem am Ende ein Team in die Röhre gucken wird.

Dabei treffen die Kölner und Dresden noch zweimal im Saisonverlauf direkt aufeinander. Der Aufsteiger aus NRW empfängt die Dresdner mit einer 7:35 (0:21, 7:0, 0:14, 0:0)-Auswärtsniederlage bei den New Yorker Lions aus Braunschweig. Dabei war allenfalls Runningback Kevin Anthony Parks in der Lage gegen die starke Braunschweiger Defense Akzente mit 97 Yards Raumgewinn in 19 Versuchen zu setzen. Selbst der sonst so solide Quarterback Benjamin Mentges warf zwei Interceptions bei nur einem Touchdown-Pass.

Safron überzeugte einmal mehr

Die Dresdner haben unterdessen Selbstvertrauen getankt. Das Spiel gegen die Hamburg Huskies wurde erwartungsgemäß 41:17 (7:3, 13:7, 14:0, 7:7) gewonnen, damit der vierte Sieg innerhalb der letzten fünf Spiele eingefahren. Stärkster Spieler war Wide Receiver Micky Kyei, der zwei Pässe in des Gegners Endzone zu Punkten nutzte. Überragend war auch einmal mehr Quarterback Garrett Safron, der 18 seiner 20 Pässe vollendete, dabei 190 Yards erzielte und zwei Touchdowns auflegte – nicht zu vergessen: Sein Rushing-Touchdown, den er wenige Minuten vor dem Ende selbst machte.

Die Hamburg Huskies, die nun alle zehn Spiele der Saison verloren haben, können die Pleite in Dresden unterdessen verkraften. Denn bei den Hildesheim Invaders, Gegner am kommenden Samstag, trifft man schon eher auf einen Gegner mit der gleichen Kragenweite. Im direkten Abstiegsduell wollen die Huskies nicht nur den ersten Saisonsieg, sondern auch Berlin Adler unter Druck setzen, die im Heimspiel gegen Tabellenführer New Yorker Lions Braunschweig vor einer schier unlösbaren Aufgabe stehen. Gewinnen die Huskies, sind sie für das Abstiegsendspiel am 26. August bei den Adlern gewappnet.

Cavanaugh läuft am liebsten selbst

Für die Invaders ist das Spiel dann das zweite Abstiegsendspiel vor eigenem Publikum in Folge. Berlin Adler wurde vergangene Woche bereits mit 24:6 (7:0, 10:0, 7:6, 0:0) wieder nach Hause geschickt, mit einem Sieg gegen Hamburg wollen die Invaders den Klassenverbleib nahezu perfekt machen. Gegen Berlin waren die 16 (!!!) Läufe von Quarterback Zachary Cavanaugh auffällig. Außederm spielen am Samstag die Kiel Baltic Hurricanes gegen die Berlin Rebels.

Im Süden kommt es zu drei Partien mit eindeutigen Favoriten. So wollen die Marburg Mercenaries nach der gesicherten Playoff-Qualifikation nochmal Rang zwei und damit das Heimspielrecht in der Postseason angreifen. Die Marburger sind am Sonntag gegen die Allgäu Comets damit ebenso in der Favoritenrolle wie Frankfurt Universe im Gastspiel bei Tabellenschlusslicht Saarland Hurricanes.

Während die Frankfurter eine denkbar knappe Niederlage im Spitzenspiel bei den Schwäbisch Hall Unicorns erfuhren und mit 14:18 (7:0, 7:5, 0:13, 0:0) den Kürzeren zogen, empfangen die Marburger nach dem 40:22 (10:9, 7:0, 7:13, 16:0) gegen die Ingolstadt Dukes ihren Gegner mit einem Sieg im Rücken. Außerdem reisen die Schwäbisch Hall Unicorns zu den Dukes.

Ingolstadt verliert Quarterback Webster

Universe ging am vergangenen Wochenende durch einen Rush-Touchdown von Quarterback Jaleel Awini in Führung und baute die Führung im zweiten Viertel durch einen Touchdown von Runningback Silas Nacita auf Pass von Awini nochmal aus. Ein Viertel später drehten die Unicorns allerdings das Spiel durch zwei Pässe von Quarterback Marco Ehrenfried und brachten die knappe Führung dann ins Ziel. Joseph Joyner und Tyler Rutenbeck hießen die Passempfänger.

Die Ingolstadt Dukes müssen ihrerseits einen schweren Schlag verdauen. Nach der Niederlage in Marburg wurde bei Quarterback Rick Webster eine Knieverletzung diagnostiziert, die den US-Boy bis zum Saisonende außer Gefecht setzen wird. Dabei hatte Webster mit drei Touchdown-Pässen und insgesamt 333 Yards das Spiel in Marburg noch maßgeblich geprägt. Lediglich die Top-Statistik von Mercenaries-Spielgestalter Chad Jeffries mit 421 Yards bei 4 Touchdowns war noch besser.

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